Online Nähen lernen – diese Tools helfen beim Nähanfang

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Wenn du Nähen lernen möchtest, bist du hier genau richtig. Ich bin Profi in Sachen Online Nähen lernen und biete Online Nähkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Falls du Nähanfänger*in bist, habe ich einen besonderen Tipp für dich: Melde dich für meinen kostenlosen Mini Nähkurs an. In diesem Videokurs zeige ich dir die ersten Schritte auf der Nähmaschine und wir nähen gemeinsam ein kleines Projekt.

 

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Neben meinen Nähkursen findest du hier auch hilfreiche Nähtipps speziell für Nähneulinge. In diesem Blogbeitrag verrate ich dir meine Tools, die du als Nähanfänger*in unbedingt haben solltest. Weitere Nähempfehlungen und Hilfestellungen findest du auf meiner Nähen-lernen-Seite.

1. Nähmaschine

Klar, zum Nähen brauchst du eine Nähmaschine, aber es muss nicht immer das teuerste, beste und schnellste Nähmaschinenmodell sein. Den Geradstich schaffen fast alle Nähmaschinen und den brauchst du am häufigsten. Worauf es beim Kauf der Nähmaschine aber genau ankommt, plus ein paar anfängertaugliche Modelle, habe ich im Blogbeitrag Tipps für den Kauf deiner ersten Nähmaschine zusammengefasst.

Eine gute Möglichkeit den Einstieg ins Nähen zu finden wäre außerdem, eine Nähmaschine auszuborgen, oder eine gebrauchte Nähmaschine zu kaufen. In den Kleinanzeigen oder Ebay findest du immer ganz gute Schnäppchen.

2. Maßband

Für das richtige Maßnehmen und zum Anzeichnen der Schnittkonturen sowie der Nahtzugabe auf dem Stoff benötigst du ein *Maßband. Hilfreich ist außerdem ein *Geo-Dreieck.

3. Nähgarn

Farblich passend zum Stoff, brauchst du natürlich auch Nähgarn. Ich empfehle dir hier auf Markengarn zu setzen und Garn von der Firma Gütermann oder Amann Mettler (unbezahlte und unbeauftragte Werbung) zu verwenden. Am liebsten nähe ich mit dem *Gütermann Allesnäher, der zu 100 % aus Polyester besteht. Garne aus Polyester sind super reißfest und halten im Vergleich zu Baumwollgarnen viel länger.

4. Stecknadeln

Die Wahl der Stecknadeln ist nicht nur von deiner persönlichen Präferenz abhängig. Es gibt *Glaskopfstecknadeln und *Metallstecknadeln. Achte darauf, dass die Stecknadeln dein Nähgut nicht zerstören und vor allem bei feinen Material auch relativ dünn sind. Eine Alternative zu Stecknadeln, sind *Stoffklammern, auch Wonderclips genannt. 

5. Schneiderkreide

*Schneiderkreide wird benötigt um Markierungen am Stoff vorzunehmen oder die Nahtzugabe anzuzeichnen. Es gibt aber auch spezielle *Kreidehalter mit bunten *Kreidemienen. Ich persönlich verwende für das Markieren am liebsten *Trickmarker. Die sind wärmelöslich und lassen sich durch Bügeln ganz einfach wieder entfernen.

6. Stoffschere

Wenn es ein wichtigstes Nähwerkzeug gäbe, dann wäre es wohl die *Stoffschere. Achte beim Kauf darauf, dass sie gut in der Hand liegt und hochwertig verarbeitet ist. Zusätzlich zur Stoffschere, empfehle ich eine *kleine Schere mit spitzer Spitze. Damit kannst du Fäden abschneiden, aber auch Nähte auftrennen und Knopflöcher aufschneiden.

Neben einer Schneiderschere verwende ich seit ein paar Jahren auch einen *Rollschneider, eine passende *Schneideunterlage sowie ein *Patchworklineal. Vor allem für flutschige Stoffe oder Jersey ist der Rollschneider ideal.

7. Nähnadeln

Auch wenn vieles bereits mit der Nähmaschine genäht wird, musst du ab und zu von Hand nähen. Beispielsweise müssen schwierige Stellen ab und zu von Hand vorgenäht (geheftet) werden. Am besten du legst dir eine Packung *Nähnadeln in verschiedenen Größen zu, dann kannst du je nach Stoff die gewünschte Stärke auswählen.

8. Nähmaschinen-Nadeln

Es ist wichtig die passenden Nähnadeln zu verwenden und diese regelmäßig zu wechseln. Je nach genähter Stoffart empfehle ich dir ein paar Universal- und *Jerseynadeln in petto zu haben. Wenn du außerdem noch weiteres Material wie Leder oder Jeans nähen möchtest, dann empfehle ich dir auch diese Nähmaschinenandeln zu besorgen.

9. Dampfbügeleisen

Meine Nählehrerin hat immer gesagt: “Gut gebügelt ist halb genäht.” Und damit hatte sie absolut Recht. Daher empfehle ich dir die Verwendung von einem Dampfbügeleisen. Denn oft können kleine Nähmacken durch richtiges Bügeln kaschiert und das Gesamtbild des Kleidungsstückes verbessert werden.

10. Nahttrenner

Zu guter Letzt bitte auch nicht den *Auftrenner vergessen. Auch dieses Nähutensil wird öfter benötigt als gedacht. Er sollte gut in der Hand liegen und eine scharfe Spitze haben. Und lass dich nicht entmutigen: Nähte auftrennen gehört zum Nähen dazu wie das Nähen selbst :-). Selbst wir Profis müssen die ein oder andere Naht auftrennen.

Haben dir meine Tipps gefallen und hast du noch weitere Tools, die man als Nähanfänger*in braucht? Dann verrate sie mir gerne in den Kommentaren.

*bei verlinkten Produkten mit Stern handelt es sich um Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diesen Link kaufst. Für dich ändert sich am Preis aber nichts.

 

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