Werbung | In Kooperation mit naehmaschine4you*
Die Wahl der besten Nähmaschine für Anfänger*innen ist bestimmt alles andere als leicht. Am Anfang stellt man sich viele Fragen wie etwa: Welche Nähmaschine ist die beste für Anfänger*innen? Wie viel kostet eine gute Nähmaschine oder auch welche Nähmaschine passt zu mir?
Bevor du kaufst: Nähmaschine erst mieten?
Gerade als Anfänger*in ist es schwer einzuschätzen, welche Maschine wirklich zu einem passt und ob sich die Investition überhaupt lohnt. Genau deshalb weise ich dich am Anfang dieses Artikels auf meine Kooperation mit naehmaschine4you* hin: Bei naehmaschine4you kannst du dir Nähmaschinen für kurze Zeit mieten und in Ruhe testen, bevor du mehrere hundert Euro ausgibst. Ich finde das eine super Möglichkeit, um ein echtes Gefühl für eine Maschine zu bekommen – viel besser als nur ein kurzer Test im Laden.
Die mit * gekennzeichneten Links im Artikel führen direkt zu den jeweiligen Maschinen bei naehmaschine4you und du sparst darüber 10 % auf deinen ersten Mietmonat.
Wenn man gerade erst mit dem Nähen beginnt ist es oft schwer einzuschätzen, worauf es bei einer guten Nähmaschine wirklich ankommt. Die Auswahl ist groß und die Unterschiede zwischen den Modellen auf den ersten Blick kaum greifbar. Daher habe ich meine besten Tipps in diesem Beitrag zusammengefasst, in dem ich KEINE konkreten Nähmaschinen Marken nenne. Denn ehrlich gesagt tue ich mich damit sehr schwer, weil die Wahl der richtigen Nähmaschine kaum eine objektive Meinung zulässt.
Aber ich weiß, wie groß der Wunsch nach konkreten Nähmaschinen Marken und einer verständlichen Auflistung der Vor- und Nachteile der einzelnen Maschinen ist. Deshalb verrate ich dir in diesem Beitrag konkrete Empfehlungen für Anfänger Nähmaschinen von den Marken Bernette, Brother, Janome und Singer. Für einen guten Vergleich habe ich mich auf 5 Modelle unterschiedlicher Marken begrenzt. Damit hast du einen guten Überblick und die wichtigsten Infos zur Hand. Die Empfehlungen basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen als Maßschneiderin und stehen in keinem direkten Zusammenhang zu den genannten Marken.
Wenn es möglich ist: Beratung im Fachhandel
Denn obwohl ich Empfehlungen abgebe, möchte ich betonen, dass ich dir empfehle, dich auch in einem Fachgeschäft beraten zu lassen. Dort hast du die Möglichkeit, unterschiedliche Modelle zu testen und bekommst auch ein Gefühl für die Nähmaschine.
Leider gibt es nur noch wenige Nähmaschinen-Fachgeschäfte, weshalb du vielleicht auf einen Onlinehändler wie naehmaschine4you* ausweichen musst. Der Vorteil hierbei ist, dass du die Nähmaschine bei dir Zuhause in deiner gewohnten Nähumgebung testen kannst. Das gibt dir auch die Möglichkeit, mehrere Projekte damit zu nähen um dann entscheiden zu können, ob die Maschine zu dir passt. Im Fachgeschäft vor Ort kannst du Maschinen zwar auch testen, aber eben nicht so ausführlich und ausgiebig, wie Zuhause.
Der Unterschied zwischen elektronischer und mechanischer Nähmaschine
Bevor es jetzt mit dem großen Nähmaschinen Test los geht, möchte ich noch auf den Unterschied von mechanischen und elektronischen Nähmaschinen eingehen, sowie die Funktionen, die ich in diesem Guide aufgelistet habe.
Mechanische Nähmaschinen funktionieren, wie der Name bereits vermuten lässt, mechanisch, das heißt, dass du die Stichauswahl meist über Tasten und Rädchen einstellst. Außerdem befindet sich die Spulenkapsel bei mechanischen Nähmaschinen (meist) im unteren Innenraum der Maschine und wird von vorne eingesetzt. Oft haben mechanische Nähmaschinen eine geringere Stichauswahl als elektronische. Dennoch verfügen sie in der Regel über die wichtigsten Stiche, die du als Anfänger*in brauchst.
Bei elektronischen Nähmaschinen ist die Spulenkapsel (meist) fest verbaut und es muss nur noch die Spule mit dem Garn in die Maschine von oben eingelegt werden. Zudem werden die Stiche bei elektronischen Maschinen meist über Tasten und ein Display eingestellt. Es gibt aber auch elektronische Maschinen, die Rädchen haben.
Sowohl elektronische, als auch mechanische Nähmaschinen haben Vor- und Nachteile, daher gibt es in meinen Augen hier kein richtig oder falsch.
Kriterien für die Wahl deiner Nähmaschine
In meinem Vergleich der Nähmaschinen für Anfänger*innen habe ich mich auf die untenstehenden Kriterien fokussiert. Im jeweiligen Datenblatt der Nähmaschine findest du auch immer eine ausführliche Auflistung der Funktionen.
1. Nähgeschwindigkeit
Die Nähgeschwindigkeit ist vor allem für absolute Beginner*innen von großer Bedeutung. Mittlerweile sind viele Nähmaschinen für Anfänger*innen mit einem Regler ausgestattet, mit dem man die Nähgeschwindigkeit regulieren kann. Gerade am Anfang muss man erstmal ein Gefühl für das Gaspedal entwickeln. Ich habe schon oft gehört, dass vor allem günstige Discounter-Maschinen, die einen solchen Regler nicht besitzen, sehr empfindlich sind und gerne mal direkt mit Vollgas losnähen, ganz egal wie sanft man auf das Pedal tritt. Daher ist so ein Regler gerade am Anfang wirklich Gold wert.
2. Anzahl der Sticharten
Ich predige zwar immer wieder, dass die Anzahl der Stiche, die eine Maschine zu bieten hat, überhaupt nichts über die Qualität aussagt, da man am Anfang maximal fünf Sticharten wirklich benötigt. ABER ich kann auch verstehen, dass schöne Zierstiche für einige eine tolle Zusatzoption sind, wenn sie bereits wissen, dass sie diese nutzen möchten.
3. Knopfloch-Automatik
Die meisten elektronischen Nähmaschinen verfügen über eine sogenannte Knopfloch-Automatik. Das heißt, dass es dafür einen speziellen Nähfuß gibt, in den man den Knopf einspannt und die Maschine dann “automatisch” das Knopfloch in der richtigen Länge näht. Zum Teil gibt es dann sogar noch unterschiedliche Knopflocharten zur Auswahl. Bei der mechanischen Nähmaschine ist diese Automatik nur selten vorhanden. Trotzdem kann man mit den meisten mechanischen Nähmaschinen genauso gut ein Knopfloch nähen. Allerdings ist die Vorgehensweise etwas aufwändiger, da es aus vier Teilen “zusammengesetzt” werden muss und der Stichtyp für jeden Teil gewechselt werden muss. Auch die Länge wird nicht automatisch berechnet.
4. Zubehör für die Nähmaschine
Ähnlich wie bei der Anzahl der Sticharten ist auch das mitgelieferte Standard-Zubehör nicht zwangsläufig entscheidend für die Qualität der Maschine. Allerdings ist es zum Teil durchaus hilfreich, wenn zumindest eine kleine Auswahl an Nähfüßchen mitgeliefert wird und diese nicht noch zusätzlich erworben werden müssen. Ein Standard-Fuß ist immer enthalten und darüber hinaus auch meist der Knopfloch-Nähfuß, sofern es eine Knopfloch-Automatik gibt. Neben diesen beiden Füßen finde ich auch einen Reißverschluss-Fuß sehr sinnvoll und ich arbeite außerdem gern mit dem Overlock- bzw. Überwendlich-Fuß beim Jersey nähen.
Ein Obertransport-Fuß gehört auch zu meinen liebsten Nähfüßchen, allerdings ist dieser so gut wie nie bei Anfänger-Maschinen im Standard-Zubehör enthalten, kann aber in den meisten Fällen nachgerüstet werden.
Bei den von vorgestellten Modellen gibt es keine Platzierung oder Reihenfolge, in der ich sie empfehlen würde. Allerdings habe ich ganz am Ende meinen persönlichen Preis-Leistungs-Sieger aufgeführt. Dabei handelt es sich um eine Nähmaschine, die ich schon ausgiebig getestet und für sehr gut befunden habe. Es lohnt sich also dran zu bleiben.
Nähmaschine für Anfänger*innen im Vergleich: Das sind meine konkreten Empfehlungen
Bevor ich euch konkrete Nähmaschinen für Anfänger*innen nenne, möchte ich noch auf die Frage eingehen: Wie viel kostet eine gute Nähmaschine? Eine solide Nähmaschine für den Anfang liegt preislich bei rund 400 €. Das kommt natürlich ganz auf deinen Geschmack und den Geldbeutel an. Gleich mit einer teuren Nähmaschine zu starten halte ich persönlich für nicht notwendig, viel mehr kommt es auf die richtige Technik an – das lernst du alles in meinen Online Nähkursen. Natürlich habe ich bei meiner Empfehlung von Nähmaschinen auch die preisliche Komponente berücksichtig. Keine der Maschinen kostet mehr als 500 €.
1. Bernette b33* & b35*
2. Brother Innov-is A16*
- sehr beliebt als erste Nähmaschine
- elektronische Nähmaschine
- neutrales Aussehen
- hat alle wichtigen Stiche (insgesamt 16 Stiche)
- Nähgeschwindigkeit ist über einen Regler einstellbar
- Knopfloch-Automatik mit 3 Varianten
- Überwendlich-Fuß im Zubehör bereits enthalten
- integrierter Nadeleinfädler
- Verriegelungstaste
- Spule lässt sich leicht von oben einlegen
3. Janome 360DC*
- hochwertige Verarbeitung
- elektronische Nähmaschine
- insgesamt 59 Stiche, inklusive Zierstiche
- Knopfloch-Automatik mit 7 Varianten
- Nähgeschwindigkeit ist über einen Regler einstellbar
- integrierter Nadeleinfädler
- LC-Display mit Nähfußempfehlung
4. Singer Heavy Duty 6805C*
- kraftvolle Nähmaschine, die auch schwere Materialien problemlos näht (z.B. mehrere Lagen Jeansstoff)
- 1000 Stiche pro Minute (Nähgeschwindigkeit ist über einen Regler einstellbar)
- elektronische Nähmaschine
- Automatischer Fadenabschneider
- integrierter Nadeleinfädler
- Verriegelungstaste
- insgesamt 290 Stiche, inklusive Zierstiche
- Knopfloch-Automatik mit 7 Varianten
5. Brother Innov-is 10A* (MEINE KAUFEMPFEHLUNG)
- insgesamt 16 Stiche
- elektronische Nähmaschine
- Knopfloch-Automatik mit 3 Varianten
- integrierter Nadeleinfädler
- Verriegelungstaste
- Nadelstellung programmierbar
- Überwendlich-Fuß im Zubehör bereits enthalten
- Spule lässt sich leicht von oben einlegen
Die Nähmaschine von Brother* ist mein persönlicher Preis-Leistungs-Sieger. Wie bereits erwähnt, konnte ich dieses Modell bereits ausgiebig testen. Das Fazit:
“Für den Preis hat die Maschine eine tolle Qualität, lässt sich sehr leicht bedienen
und ist absolut für Anfänger*innen geeignet.”
Die vorgestellten Nähmaschinen Marken sind alle zum Kleidung nähen geeignet. Wenn du bereits weißt, dass du gern überwiegend Jeans oder z.B. Taschen aus (Kunst-)Leder nähen möchtest, dann könnte die Singer Heavy Duty 6805C* das Modell deiner Wahl sein.
Ich hoffe, dass du für dich eine geeignete Nähmaschine für Anfänger*innen mit Hilfe meiner Empfehlungen finden konntest.
Bist du jetzt bereit mit mir Nähen zu lernen?
Wenn du endlich die „Richtige“ gefunden hast, erkläre ich dir im nächsten Schritt gerne wie die Nähmaschine funktioniert. In meinem kostenlosen Mini Nähkurs zeige ich dir in Videoform die ersten Schritte wie etwa Nähmaschine einfädeln oder Unterspule aufspulen direkt an der Nähmaschine. Darüber hinaus stelle ich dir Übungsblätter zur Verfügung, mit denen du deine erste Naht auf der Nähmaschine nähen kannst. Hier gehts zur unverbindlichen Anmeldung:
Minikurs_neu_al
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